Der Samojede und die Jugendphase

 

Einer natürlichen Chronologie folgend schließt sich diese Phase der Phase der Sozialisation an. Prinzipiell finde ich es an dieser Stelle besser von einem Übergang, als von einem Anschluß der Phasen zu sprechen. Grundsteine für eine angemessene Zusammenarbeit werden sicher schon in der Sozialisationsphase gelegt. Insofern beschleicht mich ein interessantes Gefühl bei manchen Hundefreunden - die einen "leissefairen" Umgang in der Anfangsphase bevorzugten - wenn sie sich wundern, dass ihr vierbeiniger Freund im Folgenden seinen Verhaltensschalter nicht umlegen kann. Letztlich ist es Anliegen der Jugendphase, welche bis ca. zur 20. Woche andauert, die spätere Rangordnung anzubahnen.

In dieser Zeit haben wir es uns zum Ziel gesetzt:
• unseren Hunden postiv besetzte Sozialerfahrungen mit Artgenossen zu ermöglichen,
• andere Tiere kennenzulernen,
• Kontakte zu anderen Mitmenschen zu intensivieren,
• vielfältige, sensorische Umwelterfahrungen auf allen Ebenen abzusichern,
• unterschiedliche, außerhäusliche Orte aufzusuchen und
• unsere innerfamiliäre Rudelordnung zu verdeutlichen.

Ansinnen dieser Bemühungen ist es primär, dem Hund die Ausbildung eines gesundes Selbstbewußtseins zu ermöglichen. Einher hiermit geht selbstverständlich aber auch die Klarheit einer bestehenden Rudelordnung. Dieser Umstand ermöglicht es dem Hund, sich in eine entspannte Grundhaltung (mehr hierzu gerne unter der Erziehung) zu begeben und soll helfen, ein langfristiges, friedvolles Zusammenleben abzusichern.

Wir beginnen (bzw. führen fort) in dieser Zeit mit der spielerischen Umsetzung der ersten, erzieherischen Grundelemente. Dies bedeutet für uns - allein aus rein sicherheitstechnischen Gesichtspunkten heraus - die Anbahnung für das Kommen, Sitzen und Ablegen.

 

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